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Geschichte unserer Dorfkirche und Wansddorf auf alten Zeitdokumenten

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zur Geschichte der Dorfkirche. Sie finden auch historische Aufnahmen der Kirche und des Dorfes Wansdorf.

Zur Geschichte unserer Dorfkirche

Die Kirche und Wansdorf auf alten Zeitdokumenten

Zur Geschichte unserer Dorfkirche

 

14. Jh: Die Kirche wurde erbaut und von Sankt Nikolai zu Spandau betreut. Ebenfalls im 14. Jh. erhielt die Familie von Redern die Patronatsschaft über Kirche und Gemeinde.

31 Oktober 1539:  Die Diözese Spandau und damit auch Wansdorf wurde evangelisch.

Im Dreißigjährigen Krieg kam es mehrfach zu Plünderungen.

5. April 1716: das Dorf brannte vom Osten her bis zur Kirche, viele Gebäude wurden dabei zerstört. Der Kirchturm und die Glocken fielen den Flammen zum Opfer, das Kirchenschiff wurde stark beschädigt und auch die Pfarre und die Kirchenbücher verbrannten.

1765 erfolgte der Neubau des Turmes und der Umbau der Kirche zur Märkischen Patronatskirche im bäuerlichen Barock mit Patronatsloge an der Südwand.

3I.Oktober 1765: Es wurden wieder drei Glocken geläutet und eine Turmuhr schlug.

1860 erfolgte der Einbau der Lüdkemüller-Orgel.

1872 erfolgte die Weihe einer neuen Glocke. Die alte Glocke war gesprungen und wurde aus erbeutetem Kriegsmaterial neu gegossen. Dabei handelt es sich um die einzige Glocke, die auch heute noch erhalten ist.

November 1885: Es fand das letzte Begräbnis auf dem Kirchhof statt.

15. Februar 1886: Es erfolgte das erste Begräbnis auf dem neuen Friedhof, nord-westlich vor dem Dorf.

1887 wurde das Wansdorfer Gut verkauft. Damit endet das 500-jährige Patronat der Familie von Redern. Drei alte Grüfte der von Redern befinden sich an heute nicht mehr sichtbaren Stellen unter der Kirche.

1914-1918: Während des 1. Weltkrieges wurden zwei Glocken aus dem Kirchturm geholt und zu Kriegszwecken eingeschmolzen.

9. Dezember 1934: Es  wurden zwei neue Glocken geweiht, die dann dem 2. Weltkrieg zum Opfer fielen. Seitdem läutet in Wansdorf nur noch eine Glocke.

1933 wurde der Außenputz erneuert und eine Elektrofreileitung am Ostgiebel installiert. Die Kirche wurde  innen völlig neu gestaltet: Die Kanzel wurde mit gold-gelben Sternen und einem Kreuz auf blau-grauem Untergrund versehen, die Emporen mit ländlichen Motiven (Blumengebinden, Feld- und Gartenfrüchten sowie Arbeitsgeräten) und die Orgelempore mit Musikinstrumenten und Blumen- alles farbig auf blau-grauem Grund. Rechts und links neben der Kanzel waren zu dieser Zeit Symbole des Nationalsozialismus aufgebracht, die nach dem Krieg übermalt wurden.

1944 explodierte in zweihundert Meter Entfernung von der Kirche eine Luftmine, wodurch die Kirche beschädigt wurde.

1950-1954 erfolgte die Beseitigung der Kriegsschäden an der Kirche. Der Kronleuchter wurde wieder an der Decke befestigt.

1969/70 wurden die barocke Innenausstattung und die Patronatsloge wegen starker Holzschäden entfernt.

1971/72 wurden Fenster, Fußboden und das Dach erneuert. Dabei werden leider die Orgel und der Taufstein stark beschädigt sowie die Orgelpfeifen und der Kronleuchter entwendet.

Seit 1982 genießt die Kirche den Status eines Denkmals.

1999-2000 erfolgt die Kirchturmsanierung, Kosten: 212228,96 DM. Auch eine Läuteanlage und eine Funkuhr wurden eingebaut.

2002 wurde das Kirchendach saniert und neu eingedeckt, Kosten: 33445,98 €. Ebenso wurde die Innendecke saniert und die Innenwände gestrichen.

25.August 2005: Gründung  des Fördervereins „Dorfkirche Wansdorf" e.V. mit damals 12 Mitgliedern.

2007 hatte der Verein  bereits 21 Mitglieder. Zwischen 2005 und 2007 gab es bereits 30 Benefizveranstaltungen für die Erneuerung der Kirche.

2008:  Der Förderverein „Dorfkirche Wansdorf" e.V. zählte über 30 Mitglieder.

2013 sind es 36 Mitglieder. Der Verein freut sich auch weiterhin über jeden neuen Interessenten!

Die nächsten geplanten Maßnahmen sind

-          Rekonstruktion der Kirche außen

-          Installation einer Heizung

-          Verschönerung des Innenraums

-          Erwerb eines einheitlichen Gestühls für die Kirche

Die dafür erforderliche Summe beläuft sich auf ungefähr € 300.000.

 

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Die Kirche und Wansdorf auf alten Zeitdokumenten

Im folgenden sind einige historische Aufnahmen der Dorfkirche und des Dorfes Wansdorf aus historischen Postkarten zu sehen. Angeben sind, soweit bekannt, das Jahr, an dem die entsprechende Postkarte versendet wurde. Die Postkarte kann natürlich auch älter sein.

Wir würden uns sehr über weitere Fotos freuen, insbesondere sind wir auch an Fotos aus dem Innenbreich der Kirche interessiert!

Zunächst zwei Gesamtsichten auf unser Dorf:

Gesamtsicht, Schloß und Gasthof Kastanienwäldchen (versendet 1917)

Gesamtsicht, aufgenommen aus der Richtung der alten Bötzow-Bahn - hier sind die Schienen noch zu erkennen, Schloß und Gasthof von Albert Hinze - datiert 1919:

 

Hier ist eine 1903 datierte Abbildung, die eine schöne Gesamtsicht der Kirche zeigt. Zudem ist das alte Schloß und die Bäckerei von G. Zemlin zu sehen:

 

Im folgenden eine eher seltene Sicht auf die Kirche, datiert 1921 - wer Wansdorf kennt, weiss, dass insbesondere die linke Straße mittlerweile wesentlich konfortabler ausgebaut ist, die Stzraßenführung ist aber gleich geblieben:

 

Es folgt eine Aufnahme des Kircheneingangs, des Schlosses und des Gasthofs von Albert Hinze, datiert 1915

Es folgt eine Aufnahme der Kirche aus etwas weiterer Entfernung mit Kriegerdenkmal, des SAchlosses (damals ein Ertholungsheim für Kinder) und des Gasthofs Fritz Bathe - datiert 1928

 

Die folgende Aufnahme zeigt die Kirche aus noch weiterer Entfernung, datiert 1933:

Die folgende Postkarte zeigt die Kirche aus einer anderen Richtung, dazu das Kastanienwäldchen, das Schloss und das Kaufhaus von Wihelm Sommers (ohne Datum):

 

Auf der folgenden Aufnahme sind der Eingangsbereich der Kirche und das Pfarrhaus zu sehen. Sie ist von 1962 datiert, aber vermutlich älter:

 

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